Aktuell http://www.servusnachbar.at//index.php Ebreichsdorf: Fragw├╝rdige Schenkung an Stadtrat Otto Strauss 16.07.2018 07:15:00 Aufgrund der unwahren und diskriminierenden Behauptungen von Otto Strauss und meiner Mutter, die offensichtlich nur zur Rechtfertigung dieser äußerst fragwürdigen Schenkung dienen sollen, sehe ich mich veranlaßt, eine Stellungnahme in dieser Angelegenheit abzugeben.
Mir ging es primär um meine Mutter, das sogenannte "verschenkte Erbe" war für mich sekundär! Auch wenn die Liegenschaft einen beträchtlichen Wert darstellt, es entspricht nicht meinen Charaktereigenschaften, daß ich jemals mit dem Eigentum meiner Eltern kalkuliert hätte! Für mich stand das gefühlsmäßige Drama mit meiner Mutter sowie ihre Altersabsicherung im Vordergrund!
Nachdem ich meine Mutter am 24. Feber 2018 auf die Schenkung angesprochen habe, erklärte sie mir, “die haben immer zu mir gesagt, daß ich sonst rausgeekelt werden könnte; Otto und Charlotte sind immer so lieb zu mir und haben versprochen, sich auch später um mich zu kümmern“, weiters gab sie an, daß ohnehin bereits alles wieder rückgängig gemacht werde; es sei schon alles im Laufen!? Da ich aus gegebenem Anlaß meine Zweifel hatte, kontaktierte ich Otto Strauss per Mail, um zu erfahren, ob die Behauptung meiner Mutter stimmt. Allerdings kam von ihm nur die überhebliche Antwort, daß er erst “in angemessener Zeit, sprich in den nächsten Wochen“ Bescheid geben würde.
Als ich auf meine Fragen keine Antwort bekam - weder von Strauss noch von Mutter - ich aber trotzdem wegen ihr besorgt war, war ich gezwungen, meine Fragen eben woanders zu stellen (Verwandte, Freundeskreis, Gemeinde). Das dann in weiterer Folge diese Schenkungsangelegenheit eine Eigendynamik entwickelte und zum Politikum wurde, ist dem seltsamen Benehmen meiner Mutter und der fragwürdigen Haltung von Strauss selbst zuzuschreiben.
Die Art und Weise, wie diese Schenkung durchgeführt wurde, empfinde ich - wie viele andere auch - nicht nur unmoralisch, sondern auch absolut unnötig. Im Falle meiner Mutter kann man jedenfalls weder von Vorsorge, Absicherung noch von Schutz sprechen - das hatte sie ursprünglich ohnehin, dafür hatte schon mein Vater gesorgt, aber durch diese unsinnige Schenkung an Otto Strauss hat sie das alles verloren.
Ich hatte bis Feber 2018 eine intakte Beziehung zu meiner Mutter und regelmäßigen Kontakt. Unsere Treffen und gemeinsamen Unternehmungen wurden zwar im Verlauf des Jahres 2017 seltener, das ging allerdings nicht von mir aus, sondern war dadurch begründet, daß sie aufgrund anderer Unternehmungen und Vergnügungen mit ihrem Freundeskreis immer weniger Zeit für mich hatte. Das gute Einvernehmen und Verhältnis zwischen Tochter und Mutter endete erst, als diese fragwürdige Schenkung und die damit im Zusammenhang stehende, seltsame Vorgangsweise aufflog - Mutter hat Strauss die Liegenschaft allerdings
bereits am 22.08.2017 im Geheimen überschrieben. Zu diesem Zeitpunkt war sie mit ihm erst ca. ein halbes Jahr befreundet!?
Mein Ehemann hatte seit 2015 aus von ihr mehrfach gegebenen Anlässen keine Beziehung mehr zu ihr und wollte diese aufgrund ihrer Unaufrichtigkeit und ihrer diversen Verhaltensstörungen auch nicht mehr. In diesem Zusammenhang erscheint es mir wiederum äußerst merkwürdig, daß sie und Strauss den Schwiegersohn diffamierend erwähnen und ihn für irgendwelche fadenscheinigen Begründungen vorschieben.
Ich kann mich nur wundern, mit welcher Dreistigkeit Strauss jetzt angibt, unsere “Familiengeschichte und Familienverhältnisse“ sowie Mutter “seit vielen Jahren“ zu kennen!? Ich kann mich nicht erinnern, ihn früher jemals bei meinen Eltern oder Großeltern gesehen zu haben! Mein Mann und ich kennen ihn seit 2016, als er wegen einer von uns ins Leben gerufenen Bürgerinitiative als Stadtrat bei uns zu Gast war. Zum damaligen Zeitpunkt war noch keine Rede von einer Bekanntschaft zu meiner Mutter. Warum hat Strauss als “Beschützer“, wie er sich jetzt darstellt, niemals Kontakt zu uns aufgenommen, sondern seinen “Schutz“ auf eine Schenkung beschränkt, die ihm angeblich von ihr aufgedrängt wurde???
Weder ihre bis Juli 2017 beste Freundin, die mein Verhältnis zu meiner Mutter sehr wohl kennt, noch diverse andere Personen aus ihrem Freundeskreis (die sich allerdings mittlerweile von ihr wegen ihrer Unaufrichtigkeit abgewendet haben) können davon berichten, daß meine Mutter ihnen gegenüber jemals erwähnt hätte, sich bedrängt oder gar bedroht gefühlt zu haben.
Die Angabe, sie hatte Angst, daß ihr das Haus weggenommen wird, entbehrt doch jeglicher Logik! Es war ja alles in ihrem Besitz! Da kann ich mich nur fragen, wer ihr diesen ganzen Blödsinn eingeredet hat!? Einem 100%igen Eigentümer kann niemand etwas wegnehmen! Von einem so guten Freund und Beschützer, wie Strauss sich jetzt gerne darstellt, hätte ich mir schon erwartet, daß er ihr das sagt. Spätestens im August 2017 wird er ja erkannt haben, daß sie offensichtlich nicht so klug war, selbst daran zu denken, oder!?
Nach dieser sinnlosen und äußerst fragwürdigen Schenkung schaut die Situation für meine Mutter allerdings ganz anders aus; jetzt hat sie nur mehr das Wohnrecht! Strauss sowie seine Rechtsnachfolger/Angehörige haben keinerlei Verpflichtungen, sich um sie weder jetzt noch später zu kümmern; auch sämtliche mit der Liegenschaft im Zusammenhang stehenden Zahlungen muß weiterhin sie selbst tragen.
Ich hätte meine Mutter, die sich laut Aussage von Strauss im Stich gelassen und teilweise sogar bedroht fühlte, niemals hängen gelassen, wenn sie meine Hilfe benötigt hätte. Mein Mann und ich waren auch die einzigen in der Familie, die sie jahrelang bei der Pflege meiner Großeltern unterstützt haben; was sie mittlerweile offensichtlich ebenfalls vergessen hat. Auch wenn sie krank war, konnte sie immer auf unsere Hilfe und Fürsorge zählen. Nur aufgrund der Tatsache, daß meine Mutter ihren 70. Geburtstag vor zwei Jahren auf so seltsame Art und Weise gegenüber verschiedenen Personen sowie in den Medien hervorgehoben hat, muß ich auch hiezu berichtigen, daß ich bis 2018 meine Mutter selbstverständlich zu jedem ihrer Geburtstage besucht und ihr gratuliert habe; sehr wohl auch zu ihrem 70. Geburtstag. Bei der ein paar Wochen später stattgefundenen und von ihr finanzierten Tanzveranstaltung mit ihrem Freundeskreis war ich aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei; das wußte sie aber ohnehin, wir hatten vorher darüber gesprochen!
Die diskriminierenden Aussagen, die von meiner Mutter und ihrem angeblichen Beschützer gemacht worden sind, stimmen einfach nicht und können auch von vielen aus ihrem Freundeskreis der vergangenen Jahre sowie insbesonders von ihrer ehemals besten Freundin, die im Gegensatz zu Strauss wirklich über einige Jahre eine sehr enge Freundschaft zu meiner Mutter unterhielt, dementiert werden.
Die Anregung zur Sachwalterschaft erfolgte erst jetzt im März 2018 aus gegebenem Anlaß und auf Anraten eines von mir konsultierten Notars. Dies geschah nur in ihrem eigenen Interesse und war ausschließlich zu ihrem Schutz gedacht. Ein Unfall (Sturz über die Kellerstiege 2013 mit schweren Kopfverletzungen) könnte möglicherweise für ihr unerklärliches, realitätsfremdes Verhalten ein Mitgrund sein. Zusätzlich besorgniserregend erschienen mir auch die an mich ergangenen Berichte bezüglich ihrer Verschwendungssucht und ihrem Irrglauben, sich die Sympathien ihrer Freunde und Freundinnen erkaufen zu können.
Mit der heimlichen Schenkung an Otto Strauss und den für jede normale Mutter unverständlichen Vorgangsweisen sowie der nachfolgenden für Strauss inszenierten Verbreitung von Unwahrheiten hat sie sich von mir und meinem Vater losgesagt. Mit ihrem für mich nach wie vor unbegreiflichen Handeln hat sie sich sowie ihre Unabhängigkeit und Altersabsicherung in die Hände eines fast Gleichaltrigen bzw. dessen Rechtsnachfolgern gegeben.
Ich wünsche ihr aufrichtig und trotz allem auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute und insbesondere Gesundheit bis ins hohe Alter, damit sie nicht irgendwann auf die Willkür, Hilfe und Pflege von Fremden angewiesen ist.
Silvia Plischek


Fotobeitrag mit Text:
Dieser Schlüssel ist das einzige mir verbliebene Erinnerungsstück von meinem verstorbenen Vater und wurde nun auch zum Symbol für ein zerstörtes Familienband. Ich habe ihn seit mehreren Jahren - einerseits aus Sicherheitsgründen (für den Fall, daß meine Mutter mich braucht) und andererseits immer, wenn sie auf Urlaub war, um für Haus und Garten zu sorgen. Andere Erinnerungsstücke, wie z.B. seine Modellautos, die er selbst
zusammengebaut hat, und die für andere keinen Wert darstellen, werden nun leider irgendwann im Müll landen, genauso wie jetzt die Beziehung zu meiner Mutter, wofür Stadtrat Strauss so wie sie die Verantwortung trägt.

Dazu eine Episode, wo sich jeder seine eigene Meinung bilden kann:
Nach dem Ebreichsdorfer Sommerfest 2017 kamen Otto Strauss und meine Mutter spätnachts zu mir, um sich diesen Schlüssel mit der Begründung, daß sie ihren eigenen verloren hätte, abzuholen. Bei meinem nächsten Besuch bei meiner Mutter war es für mich selbstverständlich, den Schlüssel wieder an mich zu nehmen. Daraufhin wurden noch im Spätsommer 2017 heimlich die Schlösser ausgetauscht, wie ich allerdings erst jetzt Anfang März 2018 im Zuge eines Gesprächs mit ihrem Bruder erfahren habe.


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